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Im Jahre 2001 begann Metro Ministries mit seiner Arbeit in Manila, der Hauptstadt der Philippinen. Hier leben 40 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Viele Kinder und Familien leben in unmenschlichen Verhältnissen auf den riesigen Müllhalden-Siedlungen am Rande der Stadt, wie auch auf einem alten Friedhof-Gelände, genannt Totenkopf-Stadt (city of the skull). Hier leben Kinder nicht nur in der Nähe vieler Gräber, sie schlafen sogar unter umgekippten Grabsteinen, die ihnen etwas Schutz bieten. Heute erreicht das Sonntagsschul-Programm von Metro Ministries jede Woche durchschnittlich 20'000 Kinder. Diverse Projekte unterstützen die Kinder zusätzlich: u.a. Back to school project, Bags of Love Food Drive, Operation Holiday Hope. Jedes Kind wird zudem wöchentlich, am Ort wo es wohnt, von einem unserer Mitarbeiter besucht.
Es gibt unterschiedliche Ebenen der Armut auf den Philippinen. Da gibt es Familien, die in der Lage sind, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Andere haben dieses Glück nicht. Bedingt durch die Armut gibt es viele schwierige und unbeständige Familiensituationen. Gezwungen auf engstem Raum und in winzigen Hütten zusammenzuleben, kommt es zu vielen Inzest-Beziehungen. Hunger und Frustration sind gross und der Drogenmissbrauch, mit dem der peinigende Hunger verdrängt werden soll, beginnt schon bei den Kindern mit dem Schnüffeln von Lösungsmitteln. Viele Kinder werden von ihren Eltern als Strassenhändler oder professionelle Bettler eingesetzt. Und wenn am Abend nicht alles verkauft ist, setzt es oftmals Prügel. Die Kinder haben selten anständige Kleidung. Manche tragen geflickte oder schmutzige Kleider, andere haben weder Sandalen noch Schuhe und laufen barfuss herum. Viele leiden an den Folgen von Unterernährung, weil sie keine regelmässigen Mahlzeiten bekommen, ebensowenig wie medizinische Versorgung.
Metro’s Bemühungen zur Hilfe begannen erstmals im April 2001 mit einem Lastwagen, sechs Kirchgemeinden und einer Gruppe freiwilliger Helfer. Dabei wurden bereits 3'000 Kinder erreicht. 2002 kam ein zweiter Lastwagen dazu, die Zusammenarbeit umfasste weitere 3 Gemeinden und man erreichte 5'000 Kinder. Jedes Jahr wurden es mehr Kinder. 2006 schliesslich weitete sich die Arbeit in 10 weitere Städte der Philippinen aus, womit 20'000 Kindern an 115 Sonntagschulorten gedient werden konnte.
Eine Erweiterung unserer Fahrzeugflotte ist das „Tricycle“ (motorisiertes Dreirad), welches durch die engsten Gassen manövrieren kann, die unsere LKW’s nicht befahren können. Ausserdem arbeiten wir auch an sogenannten. „mobilen Standorten“, wohin die Sound- und sonstige Ausrüstung von Hand hingebracht wird.
Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) im PDF-Format im Zusammenhang mit einer Patenschaft auf den Philippinen.
Wenn Sie gerne ein Kind unterstützten möchten, klicken Sie bitte hier.

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